Kurz erklärt

Bei Codenames geben die Hinweisgeber pro Zug genau ein Wort und eine Zahl. Das eigene Team tippt passende Begriffe im 5×5-Raster an. Wer alle eigenen Agenten zuerst findet, gewinnt; die Attentäterkarte darf nie gewählt werden.

Codenames Spiel vorbereiten

Legt 25 Wortkarten als Raster aus. Zwei Personen übernehmen die Rolle der Hinweisgeber und sehen den Schlüsselplan; die übrigen Spieler sind die Ermittler ihrer roten oder blauen Mannschaft. Der Plan markiert die Agenten beider Teams, neutrale Passanten und den Attentäter.

  • Rot und Blau: Das Startteam sucht neun eigene Agenten, das andere acht.
  • Neutral: Diese Karte beendet nur den aktuellen Zug.
  • Gegnerische Farbe: Der Gegner erhält den Fund; der Zug ist vorbei.
  • Attentäter: Wer ihn antippt, verliert sofort.
Wortkarten liegen als Raster für ein Assoziationsspiel bereit

Für eine schnelle Runde reichen vier Personen: zwei Hinweisgeber und zwei Ratende. Mit größeren Gruppen diskutieren die Teams gemeinsam, entscheiden aber klar, wer die Karte final antippt.

Codenames Regeln: So läuft eine Runde

Der Hinweisgeber nennt ein einzelnes Wort und eine Zahl, etwa „Meer, 2“. Das Wort darf keine sichtbare Karte, keinen Teil davon und keine bloße Formabweichung wiederholen. Die Zahl sagt, wie viele Begriffe der Hinweis verbinden soll.

Das Team darf bis zur genannten Zahl plus einen zusätzlichen Versuch raten. Nach jedem Tipp deckt der Hinweisgeber die Farbe auf. Eine eigene Karte erlaubt das Weiterraten; bei neutral, gegnerisch oder Attentäter endet der Zug gemäß ihrer Wirkung. Danach ist das andere Team an der Reihe.

Rote und blaue Agentenkarten auf einem Codenames-Spielbrett

Gewonnen hat die Mannschaft, die sämtliche eigenen Agenten aufgedeckt hat. Das kann auch mitten im Zug passieren – die Zahl auf dem Hinweis ist kein Zwang, weiterzuraten.

Hinweise geben und Wörter richtig deuten

Ein Hinweis ist eine Wette auf die gemeinsame Denkweise des Teams. Der Hinweisgeber sucht eine Verbindung, die mindestens zwei eigene Begriffe trifft, ohne eine fremde oder gefährliche Karte nahezulegen. Je größer die Zahl, desto höher die mögliche Ausbeute und das Risiko.

Für Hinweisgeber

Prüfe zuerst die Attentäterkarte und alle gegnerischen Wörter. Wähle dann eine Verbindung, die das Team wahrscheinlich genauso liest wie du. Manchmal ist ein sicherer Zweier-Hinweis besser als ein riskanter Vierer.

Für das ratende Team

Beginnt mit dem eindeutigsten Begriff. Sprecht laut darüber, welche Bedeutung, Redewendung oder Wissensassoziation zum Hinweis passen könnte. Wenn ein Tipp nur mit viel Konstruktion funktioniert, kann es klüger sein, den Zug zu beenden und auf den nächsten Hinweis zu warten.

Gruppe berät sich über Karten in einem Wortspiel

Codenames online auf Deutsch spielen

Online braucht ihr einen gemeinsamen Spielraum und einen Weg zum Sprechen – zum Beispiel einen Video- oder Audioanruf. Erstellt den Raum, schickt den Link an beide Teams und bestimmt die Hinweisgeber. Sie dürfen den Schlüsselplan sehen, während die übrigen Spieler nur das Wortfeld sehen.

Der wichtigste Online-Grundsatz ist derselbe wie am Tisch: Hinweisgeber dürfen nicht mit Mimik, Cursorbewegungen oder Kommentaren helfen. Nutzt deshalb einen klaren Wechsel der Rollen und lasst nur das ratende Team die Auswahl diskutieren.

Karten eines Geheimagenten-Wortspiels neben einem Laptop

Wenn ihr eher ein freies Begriffe-Raten ohne Schlüsselplan möchtet, passt Alias. Für ein Spiel mit verbotenen Wörtern ist Tabu eine passende Alternative.

5 Codenames Tipps für bessere Runden

  1. Die gefährliche Karte zuerst prüfen: Jeder Hinweis wird gegen den Attentäter getestet.
  2. Gemeinsames Wissen einschätzen: Fachbegriffe funktionieren nur, wenn das Team sie teilt.
  3. Keine Zahl erzwingen: Ein Hinweis mit drei ist keine Pflicht zu drei Tipps.
  4. Alte Hinweise merken: Der Extratipp kann Begriffe aus einem früheren Zug treffen.
  5. Diskussion begrenzen: Ein Timer hält große Teams im Spieltempo.
Freunde spielen gemeinsam ein strategisches Brettspiel

Häufige Fragen zu Codenames

Wie viele Personen können Codenames spielen?

Schon vier Personen reichen, am besten funktioniert es jedoch mit zwei Teams, in denen mehrere Menschen gemeinsam diskutieren.

Darf man bei Codenames Eigennamen nennen?

Ja, wenn der Name normalerweise als ein Wort verwendet wird. Der Hinweis darf aber keine sichtbare Karte oder ihre direkte Wortform wiederholen und darf nicht über Schreibweise, Buchstaben oder Formatierung funktionieren. Für Sonderfälle könnt ihr vor dem Start gemeinsame Hausregeln festlegen.

Kann man Codenames zu zweit spielen?

Für zwei Personen gibt es die eigenständige kooperative Variante Codenames Duett. Die Standardausgabe ist dagegen ein Wettstreit zweier Teams.