Montagsmaler-Regeln: So läuft eine Runde ab
Teilt euch bei vier oder mehr Personen in zwei Teams auf. Für eine kleine Runde kann jede Person einzeln spielen und nach jedem Begriff wechselt der Stift. Legt vor dem ersten Start fest, wie viele Runden ihr spielt oder welche Punktzahl das Ziel ist.

- Begriff wählen: Der Zeichner sieht einen Zettel oder die Karte im privaten Raum, das Team nicht.
- Timer starten: 60 Sekunden sind ein klarer Standard; für Einsteiger sind 90 Sekunden möglich.
- Nur malen: Linien, Formen und Symbole sind erlaubt. Keine Wörter, Buchstaben, Zahlen, Geräusche oder sprechenden Gesten.
- Raten und zählen: Das Team ruft Vorschläge. Ein richtig erratener Begriff bringt einen Punkt; läuft die Zeit ab, bleibt die Runde punktlos.
- Wechseln: Danach zeichnet das andere Team mit einer neuen Person.
Bei einem klassischen Teamlauf darf der nächste Zeichner direkt einen neuen Begriff nehmen, solange der Timer weiterläuft. Möchtet ihr es entspannter, endet jede Runde schon nach einem gelösten Wort.
Montagsmaler online mit Freunden spielen
Für eine Runde im Browser eröffnet eine Person einen privaten Raum und schickt den Link an die Gruppe. Der Raum ersetzt Papier und Stift: Nur die aktive Person bekommt den Begriff, alle anderen sehen die Zeichnung und geben ihre Vermutungen ein oder sprechen sie im Call aus.

Über Videoanruf und Whiteboard
Habt ihr keinen gemeinsamen Spielraum, öffnet die zeichnende Person ein Whiteboard in Zoom oder Teams. Den Begriff erhält sie als private Nachricht oder zieht ihn vor der Kamera von einer Liste. Eine Person übernimmt Timer und Punkte. Bei großen Gruppen hilft es, zwei Teams in getrennten Breakout-Räumen raten zu lassen oder die Teams abwechselnd zeichnen zu lassen.
Digitale Punkte ohne Diskussion
Wenn alle ihre Vermutung eintippen, kann die schnellste richtige Eingabe die meisten Punkte erhalten. Gebt den übrigen Mitspielenden danach noch 30 Sekunden für denselben Begriff; wer ihn in dieser Zusatzzeit errät, bekommt weniger Punkte. Legt diese Hausregel vor der ersten Runde fest.
Montagsmaler-Begriffe: leicht, mittel und knifflig
Die besten Begriffe passen zur Gruppe. Beginnt mit sichtbaren Dingen und einfachen Tätigkeiten. Danach kommen Berufe und zusammengesetzte Wörter. Film- oder Buchtitel funktionieren am besten, wenn alle sie kennen und ihr vorher ein Handzeichen für die Kategorie vereinbart.

Leicht: Tiere und Dinge
Katze · Elefant · Biene · Regenschirm · Fahrrad · Zahnbürste · Rucksack · Tasse · Ball · Fernseher · Schere · Heißluftballon
Mittel: Berufe und Aktionen
Feuerwehr · Pilotin · Bäcker · Detektiv · Gärtnerin · telefonieren · Zähne putzen · rudern · kochen · tanzen · klettern · einen Kuchen backen
Knifflig: Orte und Ausdrücke
Eiffelturm · U-Boot · Synchronschwimmen · Sonnenuntergang · Achterbahn · Schatzsuche · Zeitmaschine · Pyramide · Geburtstagsparty · Schneesturm · Sommerferien · Detektivarbeit
Themenrunde
Nur Essen, Sport, Filme, Bücher oder Begriffe aus dem Büro. Bei Kindern funktionieren Tiere, Lieblingsfiguren und Alltagsgegenstände besonders gut.
Bereitet bei einem Turnier mehrere Stapel vor. So trifft niemand in den ersten Minuten auf einen zu abstrakten Begriff, und die Schwierigkeit darf später ansteigen.
Besser zeichnen, schneller raten: praktische Tipps
Es geht nicht um schöne Bilder. Große Umrisse und eine klare Reihenfolge bringen den Begriff schneller auf das Blatt als Details. Zeichne erst die Sache, dann die Handlung oder ein wichtiges Merkmal.

- Groß anfangen: Eine kleine Skizze verschwindet vor einer großen Gruppe oder im Videoanruf.
- Bewegung zeigen: Pfeile und Bewegungslinien machen aus einem Fahrrad schnell „Radfahren“.
- Begriffe teilen: Bei zusammengesetzten Wörtern malt ihr nacheinander die gut erkennbaren Teile.
- Kategorie signalisieren: Vereinbart vorab einfache Zeichen für Film, Buch oder Lied – nicht erst mitten in der Runde.
- Vermutungen laut lassen: Im Videoanruf darf das Team sprechen; nur der Zeichner gibt keine verbalen Hinweise.
Vier Montagsmaler-Varianten für Gruppen
Eine kleine Regeländerung verwandelt das Grundspiel in ein Warm-up, eine Teamaufgabe oder eine lange Spieleabend-Runde.

- Speed-Runde: 30 Sekunden, nur konkrete Wörter. Gut für den Einstieg.
- Reverse Montagsmaler: Das gesamte Team zeichnet gemeinsam, eine Person versucht zu erraten.
- Ketten-Malen: Eine Person zeichnet, die nächste sieht das Bild kurz, malt es aus dem Gedächtnis nach und gibt es weiter. Die letzte Person rät.
- Aufsteigende Schwierigkeit: Jede gelöste Karte führt zu einem schwereren Begriff. Das passt zu einer großen Gruppe oder einem Turnier.
Häufige Fragen zu Montagsmaler online

Wie viele Personen braucht man für Montagsmaler?
Zu zweit könnt ihr abwechselnd zeichnen und raten. Mit vier Personen funktionieren zwei Teams. Für 6 bis 12 Personen bleibt genug Tempo; bei mehr Personen helfen mehrere Teams oder kürzere Runden.
Kann man Montagsmaler online ohne App spielen?
Ja. Ein Browser-Spiel mit privatem Raum genügt. Alternativ kombiniert ihr einen Videoanruf, ein geteiltes Whiteboard, eine Wortliste und einen Timer.
Wie kann die digitale Punktewertung aussehen?
Die schnellste richtige Eingabe kann die meisten Punkte bringen. Danach erhalten die übrigen Personen noch 30 Sekunden für denselben Begriff und können dafür weniger Punkte bekommen. Das ist eine Hausregel, die ihr vor dem Start festlegt.
Darf der Zeichner Hinweise geben?
In der klassischen Regel nein: keine Sprache, Zahlen, Buchstaben, Geräusche oder gestischen Hinweise. Optionale Hinweise müsst ihr vor der Runde als Hausregel festlegen.
Was passiert, wenn niemand den Begriff errät?
Die Runde bleibt punktlos, und das andere Team ist dran. Ihr könnt alternativ einen einzigen Rateversuch für das gegnerische Team erlauben.
Welche Begriffe eignen sich für Kinder?
Bekannte Tiere, Gegenstände und Tätigkeiten sind ein guter Start. Wählt Wörter, die zur Altersgruppe passen, und vermeidet lange Titel oder abstrakte Ideen.
